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Auf dieser Seite soll es um Problemlösungen und Kreativität gehen. Es soll nicht so sehr darum gehen psychische Probleme, sondern durch Kreativität und Strategien technische und wirtschaftliche Probleme zu lösen. Ich habe das Layout bewußt etwas primitiv gehalten, weil es mir vor allem um den Inhalt geht.

Das Gehirn ist nicht von sich aus kreativ. Es ist von Natur aus auf erkennen und schnell handeln ausgelegt. Daher verläuft unser denken durch die Bildung eines Netzwerkes im Gehirn in bestehenden Bahnen. Bei der Kreativität kommt es jedoch darauf an, aus diesen vorhandenen Strukturen auszubrechen. Der bekannteste Forscher auf dem Gebiet der Kreativität ist Edward deBono, der den Begriff des lateralen Denkens eingeführt hat. Es kommt bei der Kreativität darauf an, Linke und Rechte Gehirnhälfte zu benutzen.

Die bekannteste Methode der Kreativitätstechniken kommt aus der Werbung und heißt Brainstorming. Daraus abgeleitet wurden das Brainwriting und die 6-3-5 Methode. Andere Methoden sind die Synektik und Bionik, die vor allem mit Analogien arbeiten.

Des weiteren gibt es die Progressive Abstraktion. Hier werden Probleme Abstrakt auseinandergenommen. Um kombinierte Lösungen zu finden oder Lösungen zu Kombinieren, wurde der Morphologische Kasten entwickelt.

Edward de Bono arbeitet hauptsächlich mit der Methode der Mentalen Provokation. Er beginnt damit aus unmöglichen Ideen neue Ansätze zu finden.

Einige Erfolge hat man mit diesen Kreativitätstechniken erzielt. In der Werbung werden sie fast immer eingesetzt. Die Erfindung des Klettverschlusses, einer Farbe die bei Wärme weiß wird, die Klebezettel und andere Dinge sind mit diesen Techniken erfunden worden. Kreativitätstechniken sind oft Gruppenarbeit, können jedoch auch als Einzelperson unternommen werden.

Neue Ideen durch Intuition zu finden kommt selten vor. Ideen wie zum Beispiel die Relativitätstheorie die bahnbrechend sind, sind selten, beruhen aber meist darauf, daß man sich aus dem Rahmen der bisherigen Sicht- oder Denkweise herausbewegen kann. Denn auch die Grundlagen der Relativitätstheorie waren damals weitgehend bekannt und erforscht. Manche Ideen scheinen auch in der Luft zu liegen, da sie von verschiedenen Menschen unabhängig etwa zur selben Zeit gemacht werden. Allen kreativen Denkprozessen ist eine Ichferne, ein Ideenfluß, ein imaginieren, sowie eine emotionale Erregung zu eigen.

Man kann Kreativität mit der Verschmelzung von zwei verschiedenen Genen bei der Zeugung vergleichen. Auch die Selbstverdoppelung von Genen kann hiermit verglichen werden. Lösungen werden aber nur gefunden, wenn man sich wie das Wort schon sagt löst. Z.B von alten Vorstellungen.

Man kann mit bestimmten mentalen Techniken die Kreativität steigern, wenn es z.B. gelingt während der Meditation in Theta-Wellen Bereiche zu gelangen. Dies kann man aber nur nach langer Übung und es gelingt auch nur ausnahmsweise. Meistens geling es jedoch in den Alpha Wellen Bereich zu kommen. Hier ist die Aufnahmefähigkeit und Konzentration schon deutlich erhöht. Man macht sie sich auch beim Superlearning zunutze. Erreicht werden kann dieser Zustand durch eine Atemtechnik und durch Musik aus der Barockzeit (z.B. von Bach), die einen bestimmten Rythmus und Takt haben. Zudem haben einige Dichter, Musiker und andere Künstler auch immer wieder versucht durch Drogen das Bewußtsein zu erweitern.

Wichtig ist jedenfalls die Herausforderung anzunehmen und nicht gleich aufzugeben. Psychologen meinen, das sich selbst ein Genie einige Jahre mit einem Thema beschäftigen muß um zu einer genialen Lösung zu kommen. Deshalb sollte man sich genügend Zeit für die Lösung eines Problems nehmen. Einstein beschäftigte sich sieben Jahre lang mit dem Problem der Lichtgeschwindigkeit, bevor er die Relativitätstheorie entwickelte. Darwin hatte schon ein dutzend andere Theorien zur Auswahl und Entstehung des Lebens entwickelt, bis er die Evolutiontheorie entwickelte.

Nach Watzlawik ist eine Lösung eines Problems (hier vor allem soziale) nur möglich, wenn man sie in 2. Ordnung löst. Was damit gemeint ist, kann man an Beispiel des Wettrüstens am Besten erklären: Als die USA die Atombombe erfunden hatten gab es nach dem II Weltkrieg ein Ungleichgewicht im Kräfteverhältnis von Ost und West. Also versuchte die Sowjetunion auch eine Atombombe zu bekommen. Jeder rüstete danach aber weiter auf, um einen Vorteil gegenüber dem anderen zu bekommen. Die Lösung des Problems gelang erst, als einer der beiden Großmächte zu einseitigen Abrüstungen ohne Vorbedingungen bereit war. Dies führte dann aber letzendlich zum Zusammenbruch der UDSSR.

Bei der Belagerung einer Stadt, gingen den Belagerten nach Monaten der Belagerung die Nahrungsmittel aus. Man hatte schließlich nur noch einen Ochsen und 2 Sack Getreide. Die Stadtväter schlächteten den Ochsen, füllten ihn mit dem Getreide und warfen ihn am nächsten Morgen unter großem Getöse und Gelächter und Spot auf Ihre Besatzer von der Stadtmauer. Die Besatzer dachten daraufhin, das es unmöglich wäre, die Stadt in absehbarer Zeit auszuhungern und zogen am nächsten Tag ab.

Ein Meister der Umformulierung war der französische Außenminister unter Napoleon Talleyrand.

Kritik an der Kreativität:

In unserer Zeit kommt fast stündlich ein neues Produkt auf den Markt. Diese ganzen Produkte belasten aber die Umwelt. In Zukunft werden sich neue Ideen und Produkte besonders stark daran messen lassen müssen, wie groß ihr Nutzen, und wie groß ihre Umwelteinwirkung ist.


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Literatur:

Kurt Nagel, 200 Strategien, Prinzipien und Systeme für den pesönlichen und unternehmerischen Erfolg, Landsberg/Lech, 4.Auflage 1991
Elisabeth Mehrmann, Schnell zum Ziel. Kreativitäts- und Problemlösetechniken, Düsseldorf 1994
Edward de Bono, Serious Kreativity
Edward de Bono, Laterales Denken, Reinbek 1982
VDI Zentrum für Wertanalyse, Einführung in die Wertanalyse
Dubbel, Handbuch des Maschinenbaus, Berlin, 15.Auflage 1995
Walter Simon, Die neue Qualität der Qualität, Offenbach, Gabal 1996
EKS-Strategie, Studienbriefe 1993
Vera F. Birkenbihl, ABC-Kreativ - Techniken zur kreativen Problemlösung, München, Hugendubel, 2002
Gerhard Pahl, Wolfgang Beitz, Konstruktionslehre - Methoden und Anwendung, Berlin, Springer, 4. Auflage 1997
Bernd Gimpel u.a., Ideen finden, Produkte entwickeln mit TRIZ, München, Hanser, 2000
Dietmar Zobel, Systematisches Erfinden - Methoden und Beispiele für den Praktiker,  Renningen, expert-Verlag, 2001
Olaf Albers, Gekonnt moderieren: Zukunftswerkstatt und Szenariotechnik, Regensburg, Walhalla Fachverlag, 2001


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Email Erstellt am 24.01.2003, Version vom 19.06.2016, Johannes Fangmeyer Top